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Wie entstehen Glasperlen- Unikate?
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Zur Vorbereitung werden Edelstahlstäbe (Perlendorne) mit dem Durchmesser des Loches der späteren Perle in Trennmittel getaucht und vorgetrocknet (damit die fertige Perle nachher wieder abgeht).
Der Gas- Brenner, mit dem ich später die Glasstange erhitze, wird mit dem
Anzünder angemacht. |
Nachdem das Propangas brennt, führe ich der Flamme Sauerstoff mithilfe des angeschlossenen Sauerstoff- Konzentrators zu.
So wird die zum Perlendrehen notwendige Temperatur erreicht. Jetzt erhitze
ich den Glasstab langsam und vorsichtig, damit er nicht platzt, denn sonst
fliegen mir heiße Glasteilchen um die Ohren. Sobald sich genügend geschmolzenes
Glas am Ende der Stange gesammelt hat, wickle ich es auf einen Edelstahldorn. Dann können nach und nach in verschiedenen Schichten Dekorationselemente wie z.B. Verzierungen, Punkte, Linien, andere Farben, Blattsilber u.- gold etc. auf- bzw. eingebracht werden. Wenn die Perle nur noch kirschrot glüht kommt sie zum Abkühlen
in den Temperofen (= Perlenkühlofen) der über einprogrammierte Rampen die
Temperatur langsam absenkt, denn je langsamer die Perle abkühlt, desto weniger Spannungen entstehen im Glas
und sie wird damit haltbar gemacht. Nach einigen Stunden sind die Perlen abgekühlt und können endlich bewundert
und weiterverarbeitet werden. Nun müssen die Perlen vom Dorn genommen und die Reste vom Trennmittel aus den Löchern entfernt werden. Jetzt können die Perlen weiterverarbeitet werden. (siehe auch: “Wissenswertes“)
Glas: Ich verwende überwiegend italienisches Moretti-,
Vetrofond (Murano)-,
aber auch Reichenbach-, Thüringer Lauscha-, amerikanisches und Tschechisches Glas.
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